Apfelrotkohl, der festliche Klassiker
Die Winter-Kohl-Beilage schmeckt mit wenigen frischen Zutaten am besten. Denn klassischer Rotkohl selbst gemacht geht einfacher als man denkt. Mit meinen Tipps wird es die perfekte Beilage für jedes Sonntagsessen oder weihnachtliches Festessen.
1 säuerlicher Apfel (z. B. die Sorte Boskop) - in feine Würfel schneiden
2 Zwiebeln - 1 in feine Würfel schneiden, 1 wird mit den Nelken bespickt
2 EL Zucker
2 EL Apfelessig - alternativ roten oder weißen Balsamico Essig
2 Lorbeerblätter
5 Stück ganze Nelken
50 ml Roter Traubensaft (100 % Direktsaft) - alle anderen haben zu viel Zucker; alternativ trockener Rotwein
50 g Speck in Würfeln oder Butterschmalz - vegane Alternative: Pflanzenöl
1 Prise Salz
Zuerst kümmerst Du Dich um den Rotkohl Kopf: Die äußeren Blätter entfernen, dann den Rotkohl am besten mit einem großen gezackten Messer (Brotmesser) vierteln, so kannst Du den Strunk an jedem Viertel gut keilförmig herausschneiden (dafür ein kleines Gemüsemesser verwenden). Von den Rotkohl Vierteln im Anschluss ca. 3-5 mm breite Streifen herunterschneiden oder hobeln.
Den Speck in einem hohen Topf knusprig braten. Inzwischen Rotkohl mit heißem Wasser überbrühen und abtropfen lassen. Warum überbrühen?
Der sehr kräftige, teils strenge Eigengeschmack des Kohls wird abgemildert. Der Kohl wird und die Garzeit verkürzt sich. Es entfernt zudem die natürliche, leichte Wachsschicht auf den Blättern.
Eine Zwiebel schälst Du und schneidest sie in feine Würfel, die andere Zwiebel schälst Du und bespicksts sie mit den 5 Nelken. 1 Apfel waschen (oder schälen), vierteln, entkernen und in feine Würfel schneiden. Danach gibst Du den geschnittenen Rotkohl in den Topf und rührst SOFORT 2 EL Apfelessig (oder Balsamico) unter.Durch den Essig behält der Rotkohl seine schöne Farbe.
Danach gibst Du die Apfelwürfel, die mit Nelken bespickte Zwiebel, 2 Lorbeerblätter, Salz und den Saft dazu und verrührst alles miteinander. Mit Deckel bei mittlerer Hitze für ca. 45 Minuten weich dünsten. Dabei gelegentlich umrühren.
Wenn Du magst, kannst Du noch 2-3 Wacholderbeeren dazu geben. Für ein besonders intensives Lorbeer-Aroma knicke am besten die Lorbeerblätter, dann entfalten sie ihr Aroma noch stärker.
HINWEIS: Wenn Dir das Gemüse nach 45 Minuten noch zu knackig ist, einfach in 5 Minuten-Schritten weiter dünsten lassen.
Abschmecken mit Salz und Zucker, meist schmeckt er noch etwas fade, dann nicht mit Salz sparen
Klassischer Rotkohl weckt bei mir sehr viele nostalgische Erinnerungen, weil es das oft bei meiner Oma gab. Nicht nur an den Weihnachtstagen sondern ganz oft auch zum allwöchentlichen Sonntagsessen wie Rinderbraten und Co. Meine Oma hat übrigens noch Wacholderbeeren zum klassischen Rotkohl gegeben. Sie hat die Wacholderbeeren und die Nelken einfach so zum Gemüse getan. Ich meine mich zu erinnern, dass ich auch das ein oder andere Mal auf das ein oder andere drauf gebissen habe.
Ich wünsche Dir einen guten Appetit und nicht vergessen: Aufgewärmt am nächsten Tag schmeckt klassischer Rotkohl am besten 😉 !Danach gibst Du die Apfelwürfel, die mit Nelken bespickte Zwiebel, 2 Lorbeerblätter, Salz und den Saft dazu und verrührst alles miteinander. Mit Deckel bei mittlerer Hitze für ca. 45 Minuten weich dünsten. Dabei gelegentlich umrühren.
Wenn Du magst, kannst Du noch 2-3 Wacholderbeeren dazu geben. Für ein besonders intensives Lorbeer-Aroma knicke am besten die Lorbeerblätter, dann entfalten sie ihr Aroma noch stärker.
HINWEIS: Wenn Dir das Gemüse nach 45 Minuten noch zu knackig ist, einfach in 5 Minuten-Schritten weiter dünsten lassen.
Abschmecken mit Salz und Zucker, meist schmeckt er noch etwas fade, dann nicht mit Salz sparen











Kommentare