Backofatz! Linzer Torte

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Wenn Weihnachten vorbei ist, dann darf es trotzdem weihnachtlich weiter gehen. Für Linzer Torte gibt es Rezepte wie Sand am Meer und jeder schwört auf seines und man kann den Kuchen auch immer essen. Die Masse ist so simpel wie gut – Marmelade ist hier das Stichwort. Traditionell wird die Linzer Torte mit Roter Johannisbeermarmelade zubereitet, aber auch Himbeermarmelade oder eine Mischung aus beiden sind beliebt. Am besten wird der Kuchen – tatsächlich ist die Linzer Torte viel mehr Kuchen als Torte – bereits ein paar Tage vor dem Verzehr gebacken. Wer Ei verwendet im teig, der muss damit rechnen, dass der Kuchen anfangs noch etwas hart ist. Ich backe ohne Ei- man kann den Kuchen sofort genießen- das ist der Vorteil. Die Mengenangaben Sind für eine große und kleine Springform, denn ich backe immer gleich 2 Kuchen ( in der Klammer befinden sich die Menge für einen Kuchen in der 26er Springform)



FÜR DEN MÜRBTEIG:
300 g Dinkelvollkornmehl (200g)
1 Prise Salz
100 g gemahlene Haselnüsse (100 g)
200 g gemahlene Mandeln (100 g)
120 g Zucker ( 80 g)
1 TL gemahlener Zimt (½ TL)
1 Prise Nelke
1 Prise Kardamom
250 g Butter und etwas für die Form (180 g)


AUSSERDEM:
500 g Himbeerkonfitüre oder Johannisbeerkonfitüre ( 350 g)
1 EL Milch
1 Eigelb


Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Alle Zutaten, bis auf die Marmelade mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. 


30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 2/3 des Teiges in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform drücken. Den Teig am Rand etwas hochziehen.



Das Johannisbeergelee oder die Marmelade auf den Boden geben und gleichmäßig verteilen.


Den restlichen Teig nach Möglichkeit ausrollen. Aus dem restlichen Teig ein Gitter formen und rautenförmig auf dem Kuchen anordnen. Eigelb und Milch verquirlen und das Gitter damit einstreichen.
Kuchen in der Mitte des vorgeheizten Ofens ca. 40 Min. backen. 



Anschließend gut abkühlen lassen, wie gesagt- diesen Kuchen kann man sofort essen, ansonsten verpacken und vor dem Verzehr am besten 3 Tage ruhen lassen. Mit Puderzucker bestäubt oder einem Klecks Schlagsahne servieren.



Statt Himbeermarmelade schmeckt auch solche aus Aprikosen ganz und gar wunderbar in dem mürben buttrig fruchtigen Kuchen.



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